Significant Soul Sample No 4: From Time to Timing

This time we’re not knowing

Because anything can be

Mystery

Is the new

Truth

While others are fighting

Over the one way to go

I know

There is no

Such thing as the answer

All is flowing

All-allowing

Step by step

Leading nowhere

Specific

Walking in the meanwhile

Ending up in real time

On and off

hopes and fears

Leaving us with question marks

Uncertainty’s the task

Facing our mask

Of everyday comfort

Scratching away

What does not belong

To us being

No meaning

Is left

Living in a mean world

We’re meant to leave

The world as it used to be

Behind

Before we walk

Into the sunshine

Of not knowing

And

This is the end

The only end, my friend

Significant Soul Sample No 3: The Face of Absence

father, mother, virus

absence means reality

presence needs ability

we only see

what we are looking at



being sane or being ill

we depend on the good will

willing to help each other

willing to be there for another

day without the others



isolation, sanitation

perforation of society

manifestation of insanity

in minds and bodies all around

we are bound to depend

on believing there is an end



so let’s stop to pretend

there will be a new yesterday

all there will be is another day

in the face of the absent



so let’s celebrate

another day in paradise

as long as we have a choice

in how we face the absent



cause we have the luck

not to be stuck

between

the sorrow of tomorrow

and the joy of yesterday

 

Significant Soul Sample No 2: Das All(es) knistert

Manchmal ist alles eins

Miteinander verbunden

Du weißt wer anruft

Antworten auf Fragen

Ergeben sich von selbst

Du fährst auf der Straße

Ein Plakat spricht mit Dir

Du lachst über den Sinn

Der sich von allein ergibt

Wenn das Universum knistert

Ist alles gut, schön, frei

Frisch und fröhlich

Nicht weil es easy wäre

Leichtigkeit ist Nebenerscheinung

Wenn alles so sein darf wie es ist

Freude ist Grundzustand

Wenn alles unberührt bleibt

Die Natur der Dinge

Offenbart sich von allein

Ohne Zutun und Wegnehmen

Was ist, das ist

Nicht so wie Du denkst

Nicht so wie Du fühlst

Nur so wie es ist

Grundlos, grenzenlos

Knistert es, Dein Universum

Significant Soul Sample No. 1: Two Zero – Zero Time

2020

  • Hoffnung weilt in jedem Glied
  • Weil der Anfang in uns steckt
  • Das junge altbekannte Lied
  • Stets in uns die Lust erweckt

  • Möglichkeiten zu erobern
  • Kraftvoll, stürmisch, zielgerichtet
  • In der Vorstellung wohl wahr
  • Unerreichbar, doch so nah

  • Jahr für Jahr dasselbe
  • Immer wieder anders
  • Wagen wir den Sprung
  • Sehen Wunder rund herum
  • Zwei Punkt Null hoch Zwei
  • Vier Punkt Null vorbei
  • Neue Zeiten brechen an
  • Leichter als man brechen kann
  • Mögen wir das eine Mal
  • Es anders machen als bislang
  • Tun was ansteht, ohne zögern
  • Und die Welt um uns erobern

  • Nicht für uns, nicht ohne Sinn
  • Selbst ganz ohne den Gewinn
  • Nur weil‘s besser geht als gut
  • Und gemacht gehört durch Mut
  • Zwei Punkt Null hoch Zwei
  • Vier Punkt Null vorbei
  • Neue Zeiten brechen an
  • Leichter als man brechen kann

02.01.2020 Wir schreiben das neue Jahr – eines, das nicht nur für jede/n von uns eben erst begonnen hat und voll von bunten, hoffnungsgeladenen Wünschen steckt. Auch die frische türkis-grüne Regierung hat heute ihr Regierungsprogramm vorgelegt. Wir bleiben gespannt ob der Soundtrack 2020 eher in Richtung Always Look on the Bright Side of Life oder The Dark Side of the Moon geht…

Sunny Side Step 10: Die Wahrheit über Weihnachten

Weihnachten – wozu?

Beginnen wir mit einer Bestandsaufnahme, frei nach dem Ausschlussprinzip: Trotzdem sich alles zu Weihnachten ums Konsumieren zu drehen scheint -sei es nun in Form von Essen, Trinken, Bäumen, Kitschdeko oder Geschenken- kann es dabei kaum nur ums Konsumieren gehen. Trotzdem vielleicht althergebrachte Lieder gesungen werden und die Menüfolge und der Ablauf den „Heiligen Abends“ entweder Familientraditionen entstammen oder dem steifen Willen der/des Familienbestimmenden unterworfen sind, kann es bei Weihnachten nicht wirklich um fixe Formen, Rituale oder Vorstellungen gehen. Trotzdem die Familie und Freunde zusammenkommen, kann es zu Weihnachten nicht nur um Familie und Freunde gehen. Obwohl sich die meisten gerade an Weihnachten irgendwann mal wegen Kleinigkeiten in die Haare bekommen und hoffentlich wieder beruhigen, kann es nicht um Harmonie alleine gehen.

Weihnachten ist größer

So wie es heute gefeiert wird, besteht das Weihnachtsfest aus einem Sammelsurium diverser Gebräuche und ist nicht unbedingt der Religion unterworfen, ja nicht einmal einem Glauben. Was auch immer gefeiert wird – und viele gehen sicherlich zur Mette oder haben eine Krippe aufgebaut und gedenken vielleicht auch über das Vorlesen von Weihnachtsgeschichten bestimmter religiöser Sichtweisen –, mittlerweile handelt es sich wahrscheinlich bei vielen Menschen weder um eine Winterfeier, noch um eine Geburtstagsfeier. Weihnachten ist größer geworden als die Geschichten, die wir uns darüber erzählen und als die Rituale, die wir pflegen mögen. Sei es das Christkind oder der Weihnachtsmann, Karpfen oder Truthahn – um all das geht es eigentlich nicht.

Wenn Wünsche wahr werden

Weihnachten ist ein Turning Point im Jahr, ein Tag und Abend, an dem alles schön und gut sein soll und mit dem der Ausklang des Jahres sanft eingeläutet wird. Am besten friedlich und fröhlich. Sinnlich und besinnlich. Geschenkt und beschenkt. Wir feiern miteinander das Leben, wir erleben miteinander eine Feier. Egal was wir genau feiern und ob wir überhaupt etwas Bestimmtes feiern, es wird wohl irgendwie ums Zusammensein gehen. Ums Miteinander. Ums Freude bereiten und Freude empfinden. Miteinander sein und sich freuen, sich selbst freuen, sich mitfreuen und sich miteinander freuen. Das ist Weihnachten. Sollte es zumindest sein, finde ich. Kein Stress, keine Perfektion, keine Leistungsshow, kein Konsumwahn, keine übervollen Bäuche und übermäßig trunkenen Hirne, die von sich selbst und der unangenehmen Gesellschaft ablenken sollen. Wer Weihnachten nicht glücklich ist, sollte diese Form von Weihnachtsfeiern schlicht sein lassen. Und stattdessen Menschen suchen, mit dem er/sie wirklich gern beisammen sein möchte. Menschen, die sich freuen. Sich freuen können und mitfreuen wollen.

Freude ist keine Kleinigkeit, Freude ist eine Kunst. Sie wird durch die Zutaten Echtheit, Humor, Mitgefühl, Wertschätzung, Staunen und einem gesunden Abstand zu sich selbst entwickelt. Wer derartige Menschen nicht kennt, der sollte vielleicht zumindest an Weihnachten versuchen, ein solcher Mensch zu sein. Damit wäre auch einer möglicherweise vorhandenen unangenehmen Gesellschaft gedient. Denn freudvolle Menschen vermögen ganze Atmosphären umzudrehen, Stress zu entspannen, Ärger zu befrieden, Trauer zu trösten, Unverständnis und Intoleranz Raum zu geben, sodass sie keinem weh tun. Lustige Weihnachtsgeschichten, richtig gute Musik, stimmungsvolle Beleuchtung und ein breites, in sich ruhendes Lächeln können zusätzlich einiges an fröhlicher Grundstimmung bewirken.

Do Good – Have Good

So lautet ein altes Sprichwort aus Indien. Seine eigene Freude zu verschenken ist nicht nur im besten aller Sinne ansteckend, sondern schwingt auch garantiert zurück. Ein wahrhaft würdiges Weihnachtsgeschenk…

Sunny Side Step 9 – Living in the Meantime

Magnetismus der Zielverfehlung

Können Sie sich erinnern, als „Warten“ noch unangenehm war? Als man im Arztzimmer oder an der Supermarktkasse nicht wusste, wohin mit sich vor lauter innerer Unruhe, weil nichts weitergeht? Als man noch keine Möglichkeit hatte, die dringenden Emails, Nachrichten und Anrufe vor Ort und auf der Stelle per Smartphone abzuarbeiten? Als das Warten auf Züge und Flüge, Ärzte und Handwerker nervenzerreißend wirkte und zeitraubend schien, weil es uns im Erledigen unserer dringenden oder wichtigen Aufgaben aufzuhalten drohte?

Alles anders ist ganz normal

Was sich heute Alltag nennt, ist stattdessen zur Routine des nervtötend Unbekannten geworden. Nichts kommt mehr so wie erwartet, aber wir haben uns daran gewöhnt. Wir können damit umgehen, denn wir haben einen Trick gelernt: Wir lenken uns einfach und erfolglos ab. Auf jede Erwartungsenttäuschung folgt eine Belohnung, die nicht wirklich hilft. Um das Nichterfüllende daran nicht zu bemerken, vergraben wir uns noch tiefer im vermeintlichen Spaßfaktor der Ablenkung. Die Spannung des Lebens vegetiert heute in den Abgründen des Immergleichen Ewiganderen von den meisten unbemerkt vor sich hin. Dysfunktion und Desinformation waren vielleicht gestern en vogue. Ent-Fokussierung ist die Wahldroge der Zeit.

Kein Ziel rechtfertigt dieses Resultat

Zugegeben: Weder in der Planung noch im Abarbeiten von Aufgaben (von Aufstehen, Zähneputzen, Putzen im Allgemeinen über die Schulpflicht bis hin zur Arbeitspflichten) liegt heutzutage noch Zufriedenheit. Das Spannende verströmt gerade jener Hauch von Seltsamkeit, der Routinetätigkeiten diese Tage durchdringt: Jegliches Abarbeiten geht mit dieser „je-ne-sais-quoi“-Unruhe des „Falschseins“, des „am Leben -Vorbeilebens“ einher. Nichts, was „einfach nur erledigt“ gehört, hat mehr einen Wert. Das Hakerl, das hinter der inneren oder äußeren To-Do-Liste gesetzt wird, bringt keine Erfüllung (mehr) mit sich.

Ich erinnere mich, dass dies einst anders war. Ein guter Tag, war ein leerer Tag, also ein Tag, der sich durch eigene Aktivität geleert hatte. So ein Tag erfüllte mich einst mit innerer Zufriedenheit. Ein Tag, an dem man alles erledigt hatte, was man sich vorgenommen hatte, war genug. Gab Anlass zur inneren Ruhe. Diese Tage gibt es nicht mehr, schon lange nicht mehr. Es ist nicht mehr genug, es ist nie genug.

Warum wir niemals ankommen

Wer zu sich kommt, wer zu sich findet, erkennt, dass routinemäßige Arbeiten im Allgemeinen und Pflichten-Erledigen im Besonderen oft wenig mit der eigenen Sinnfrage zu tun haben. „Warum?“ ist daher die alles entscheidende Frage. Problematisch ist jedoch die Vielzahl an möglichen Antworten und die Beliebigkeit derselben. „42“ würde Douglas Adams als Antwort geben. Wer zu wissen glaubt „warum“ belügt sich entweder selbst oder ist sich der Fragilität der eigenen Arbeitshypothese bewusst. Denn es ist ja nie genug. Natürlich höhlt steter Tropfen nahezu jeden Stein. Aber der Stein ist unendlich groß.

Wer hingegen nicht weiß, „warum“ ist schlicht unzufrieden in seinem Alltag und beginnt im Anderswo zu leben. In der ewigen Ablenkung. Unsere Zeit fördert diese Entwicklung, sie schafft Mechanismen und Strukturen, die unsere Aufmerksamkeit aufsaugen wie der effizienteste Staubsauger aller Zeiten. Dieses Problem stellt allerdings weder die Digitalisierung, die Globalisierung noch die Konsumgesellschaft bereit. Die Quelle des Problems liegt viel, viel näher. Wir sind das Problem. Wir sind süchtig nach dem entweder-oder, nach Pflicht oder Ablenkung.

Wo also steckt sie, die Lösung?

Leben im Zwischenraum und in der Zwischenzeit

Dort, wo keine Bedürfnisse herrschen, keine Zwänge regieren, keine Anforderungen drängen, da spielt die Musik des Lebens. Dieser unendliche Freiraum, der in der Zwischenzeit existiert, wäre eigentlich stets vorhanden und zugänglich. Wir verstellen uns nur permanent die Tür dorthin. Nein, noch wahrer: Wir sind die Tür dorthin, geben aber anderen und den Umständen die Schlüssel in die Hand. Wir reden uns erfolgreich aus, die Tür zum Himmel auf Erden zu sein.

Und nein, es geht dabei nicht um „Freizeit“, welch perverses Konzept. Das Leben will als Ganzes gelebt und nicht gespalten in unzureichende Teile werden. Der Freiraum und die Zwischenzeit harren hinter allen Aufgaben und Ablenkungen unserer Aufmerksamkeit, bereit zu spielen.

Die Macht der Umwege

Wir können also nicht anders, als an der Härte der Realität so lange zu scheitern, bis wir zur Einsicht ihrer inneren Bedingtheit gelangen. Diese Erkenntnis markiert das Ende des Irrweges. Wir irren solange, bis wir nichts mehr erledigen wollen und uns nicht mehr ablenken müssen.

Auf dem Weg dorthin, tief im abhängigen Herumirren, hilft uns jeder dem Geist des Erledigens oder der Lust auf Ablenkungen zutiefst verhasste Umweg. Denn die eigenartige Anziehungskraft des Abwegigen sorgt dafür, dass wir über unsere Planungen und Vorannahmen, Hoffnungen und Befürchtungen stolpern. Wir fallen aus unseren Routinen der Ablenkung vom Unvorhergesehenen und landen.

Im unendlichen Zwischenraum der Freude, im ewigen Frieden der Übergangszeit

Sunny Side Step 8 – Paarungszeit

Es war einmal…

…ein Prinz, der wiederholten Putschversuchen zum Trotz erneut inthronisiert wurde. Doch braucht er für die fürderhin reibungsfreie Verwirklichung all seiner Wünsche eine Partnerin. Es bieten sich aus den umgebenden König(innen)reichen auch prompt zwei Willige und eine Widerspenstige an. Wie beim guten alten Datingprocedere heißt es zunächst einmal: was will der Prinz? Einen schnellen Quickie zu seiner Befriedigung, auf schmutzige Weise hinter verschlossenen Türen zur Verlustigung der beiden Beteiligten – oder eine eventuell mühselige Langfristbeziehung mit commitment zueinander und zu den Ansichten des/der anderen, mit gemeinsamen Beziehungen zur Außenwelt, mit gelegentlicher Paartherapie in Krisenzeiten, mit sozialen Verpflichtungen?

Das Blaue Wunder

Ja klar, der türkisgewandete Prinz könnte sich ratzfatz mit der blauen Möchtegerndomina zusammentun, daraufhin schalten und walten, wie er will. Nur die Kollateralschäden, die seine letzte Geliebte zu ihrem Eigennutz ohne Gewissensbisse verursacht(e), gilt es halt auszubaden. Davon wird es mehr geben, denn sie kann ja nicht anders. Alles Einzelfälle, die aber insgesamt ein Charakterbild ergeben. Weshalb sie als Konkubine des Herrschenden auch in der Gunst des Volkes gefallen ist. Jetzt schon -noch bevor überhaupt kundgetan ist, wer da mit wem intim werden wird- wiederholen sich die medial und zivilgesellschaftlich ausgeschnaubten Stoßseufzer: „Wir haben‘s ja gesagt. Kein Anstand, die Bagage, alle miteinander.“ Und dass Türkis eigentlich eh fast Blau ist, braucht im Falle eines Revivals dieser Liaison wirklich niemanden mehr zu wundern.

Rot sehen

Aber was ist mit der anderen Willigen und der Widerspenstigen? Oder gar mit der Ex? Die Ex sieht seit jeher Rot, wenn sie Schwarz sieht, das ändert sich auch kaum im Gegenwart der umgefärbten Türkisen. Wiewohl sie momentan für selbige wieder attraktiver sein könnte, weil schwächelnd und wenig kampfeslustig. Wenn es nicht widerlich sexistisch klingen würde könnte man fast sagen: sie hätte es bitter nötig (das Regieren). Allerdings haben die beiden gegen das lange Ende ihres Beziehungslebens hin leider dauerhaft missharmoniert. Was ursprünglich als durchaus bereichernde Komplementarität (man erinnere sich an das altmodische Wort Sozialpartnerschaft) gesehen werden konnte, die mehr Seiten als bloß einer diente, ist zunehmend in böswillig oder hilflos anmutende Stagnation gekippt. Respekt, Wertschätzung, Zuhören, Dialog? Nada. Paartherapie wäre rechtzeitig angebracht gewesen. Nun scheint der Ofen aus zu sein.

Bleibt noch die willige Pinke und die/der widerspenstige Grüne.

Die Rosa Brille und der Grüne Star

Der Grüne Star wirkt mit sich selbst zufrieden. Er weiß, wofür er steht und was er will. Er wird sich nicht anbiedern. Ja nahezu widerspenstig begegnet er möglichen Anfragen, ob denn der Thron für ihn interessant wäre. Dazu hat er jedes Recht, will er sich doch nicht verkaufen. Darob wird allerdings der Spagat, den unser Prinz hinzulegen hätte, ein durchaus gewagter. Er müsste sich nämlich zu Dingen verpflichten, die zwar Sinn machen aber auch Geld kosten. Und zwar das Geld der ihn am Thron haltenden Lehensherren des Staates. Und er müsste langfristig denken und nachhaltig handeln lernen. Was ihm aber durchaus zugetraut werden könnte, ist er doch noch in lernfähigem Alter. Allein der Wille und die vox populi scheinen hierfür den Ausschlag zu geben.

Apropos Stimme des Volkes: Seitens der nicht zu vernachlässigenden Zukunft und ihrer aktuell bereits lebenden (wählenden und auch weiterhin wählen werdenden) Generationen wäre allerdings die junge Garde mit ihm und seinem Lernprozess. Ja, sie würde ihm beim Spagat-Üben tatkräftig zuskandieren, all jene wackeren Recken und holden Maiden (ja, die Kinder der Bloggenden mussten sich vor gar nicht allzu langer Zeit die Nibelungensaga zu Gemüte führen), die sich dem Klimadrachen munter entgegenwerfen. Ihre Aufmunterungen können durchaus Kraft geben – vor allen Dingen jenen, die sie ernst nehmen.

Und damit zum Fazit: Was käme in einer solchen Situation eigentlich gelegener, als eine rosa Brille? Nicht, dass die rosa Queen nicht auch ihren eigenen Willen hätte und sich die Welt widiwidiwiesieihrgefällt machen möchte. Aber als Vermittlerin und Obachtgebende, auf Fairness und gesunde Kompromisse Achtende, mitunter wesentliche Entwicklungsrichtungen Anstossende könnte ihre Rolle recht fruchtbar sein. Bekommt der Prinz im besten Fall also gar zwei Königinnen? Nun, vielleicht wäre korrekter zu sagen: einen Ko-König und eine Art Schiedsrichterin mit eigenen Anliegen? Wir, das Volk, bleiben gespannt.

Das bunte Potenzial funkelt jedenfalls zauberhaft…