ECONOMASTERY

Secret Success Story No 11 – über das unwiderstehlich Erfolg-Reiche

Das „Prinzip Wirtschaft“

Warum Sie auf die Folter spannen? Hier in aller Kürze gleich vorab das Rezept für wirtschaftlichen Erfolg:

ALLES WAS SIE BRAUCHEN/WOLLEN HAT EINEN WERT UND IST DAHER KÄUFLICH

Dieser Satz muss Ihnen nicht gefallen. Aber so funktioniert die Wirtschaft. Und solange die Wirtschaft bzw. Geld als Synonym für „Sicherheit“ in unserem Leben steht, funktionieren auch viele von uns nach ihrem Prinzip.

Und so sieht das „Prinzip Wirtschaft“ in der Praxis aus: Es gilt zunächst herauszufinden, WAS Sie (der Konsument) brauchen/wollen, sodann dieses „Bedürfnis“ in ein PRODUKT zu gießen, den WERT des Produktes durch das Schaffen von BESONDERHEIT zu steigern – sowie dieses „vielversprechende“ Produkt  dann so zu VERMARKTEN, dass es maximal oft verkauft werden kann ohne seinen Stellenwert der „Besonderheit“ zu verlieren. Daher gibt es immer neue Modelle mit stets erweiterten Features, seltene Designs, zurückgehaltene Kontingente und all die andere Schmähs, um „Besonderheit“ im Sinne von Seltenheit oder Einzigartigkeit zu erzeugen. Das ist ja alles nichts Neues. Aber warum funktioniert es immer noch so gut? Warum überlassen wir Menschen die Befriedigung unserer (Sicherheits-)Bedürfnisse so widerstandslos der Wirtschaft und dem Konsum?

Geld ist geil

Sehen wir uns die sog. „Bedürfnispyramide“ (siehe Maslow) an, so lernen wir, dass eine uns zufrieden stellende menschliche Existenz auf der Befriedigung von Grundbedürfnissen aufbaut. Die Basis für jede weitere Ausrichtung stellt zuallererst ein gesichertes Leben dar: Haben wir nicht genügend zu Essen, ausreichend Schlaf, ein geschütztes Heim, saubere Luft zu Atmen oder wird gar unser Leben bedroht, so werden wir rabiat. Aber all die grundlegenden Zufriedenheitsfaktoren lassen sich ja heutzutage wunderbarerweise kaufen! Anders gesagt können wir unsere Grundbedürfnisse heute gar nicht mehr anders als mittels Geld stillen (außer wir werden „Aussteiger“, „Selbstversorger“ etc.). Wir haben schlichtweg keine Wahl. Wohnungen, Lebensmittel, Wärme oder Kleidung – für das moderne Leben brauchen wir Geld. Und wollen wir „gut“ leben, brauchen wir dieser Logik zufolge schlichtweg noch mehr Geld. „Gut leben“ heißt, den weiteren Ebenen der Bedürfnispyramide entsprechend etwa „geschützt, geliebt, wertgeschätzt, anerkannt, bedeutend, schön, erfüllt, sinnhaft“ unser Dasein zu fristen…

Und was macht nun „die Wirtschaft“? Sie gießt alle diese oben genannten „Bedürfnisse“ in Warenform und verleiht diesen Produkten dann einen Wert (denn woher weiß ein Apfel, dass er 59 Cent wert ist?). Die „Wirtschaftspyramide“ weiter unten zeigt, wie das Prinzip Wirtschaft in der Praxis funktioniert. Sobald unsere Bedürfnisse als Waren verpackt sind, kann scheinbar alles „erworben“ werden, was wir so brauchen oder zu brauchen glauben: etwa Sicherheit in „Versicherungen“ oder Gesundheit in „Pillenform“. Das Prinzip der Verfügbarkeit in „Supermärkten“, die heute so wichtige Mobilität und damit verbundene Erreichbarkeit alles Möglichen im „Auto/Flugzeug etc.“. Wir haben das Potenzial zur Allwissenheit durchs „Internet“, fühlen uns ständig verbunden durchs niemals ausgeschaltete „Handy“. Sogar qualitätsvolle „Frei-“Zeit wird uns z.B. in „Reisen“ verkauft, und Glück (Happyness) in Form von Ablenkung oder Stimmungsaufhellern durch Genuss und „Entertainment“ angeboten. Auch ein tolles Image – als Ausdruck unseres (Selbst-)Wertes – können wir uns ganz einfach zulegen, Kleidung und Statusymbolen sei Dank.  Dies sind natürlich nur einige Beispiele für die Anwendung des „Prinzip Wirtschaft“. Das Konsumangebot von Bedürfnissen umgibt uns wie die Luft zum Atmen. Aber brauchen wir es wirklich um erfolgreich zu leben?

Erfolg hat im Allgemeinen, wer (uns/sich) „bereichert“

Was macht „Große Wirtschaftsgenies“ so Erfolg-reich? Sie schaffen es, nicht nur unsere (vermeintlichen) Bedürfnisse aufzuspüren, sie zu stimulieren und als (begehrte weil begrenzte/besondere) Produkte anzubieten. Sie schaffen vor allem eines: Sie beeinflussen unsere Entscheidungen. Und zwar nicht nur unsere Kaufentscheidungen. Sie verändern unser Verhalten, unsere Ausrichtungen, indem sie unbemerkt Weichen stellen, die (emotionales) Verlangen und (scheinbar rationales) Verhalten verknüpfen. Wir empfinden erbeutete Konsumgüter als „Bereicherung“ (zumindest kurzfristig) – das darauf folgende Verhalten wiederum bereichert die Wirtschaftstreibenden selbst. Wirtschaftsgenies verändern also die Art und Weise wie und wofür wir uns entscheiden. Ein Leben ohne Smartphone, ohne Computer, ohne Fitness/Wohlgefühl, Genuss oder Geld? Unvorstellbar, seien wir uns doch mal ehrlich. Wir sind Gefangene des „Systems Wirtschaft“, seiner Verlockungen und seiner Grenzen. Und ich sage nicht, dass dieses System schlecht ist. Es funktioniert ganz passabel, stellt viele Menschen halbwegs zufrieden und vor allem: ruhig. Gewalt und Konflikte entstehen da, wo es zu wenig von allem, vor allem aber von Geld gibt, da heutzutage die Grundbedürfnisse eben (fast) nur mittels Geld gestillt werden können. Ein eigenes Haus ohne Geld? Unmöglich. An dieser Stelle über ein sozial gerechteres und ökologisch nachhaltigeres Wirtschaftssystem zu sinnieren wäre sicher sinnvoll. Dennoch möchte ich hier einen anderen, etwas unmittelbareren Lösungsansatz verfolgen.

Geld ist Macht ist Entscheidungskraft

„Krisen als Chance“ zu sehen ist heute ein plakativer Gemeinplatz. Im Aufbrechen von starren Strukturen liegt aber tatsächlich zumindest die Möglichkeit, Prinzipielles anders zu sehen, zu denken und zu tun. In einer Wirtschaftskrise den Konsum zu verweigern, hilft wahrscheinlich der Wirtschaft nicht. Geld muss ja im Umlauf bleiben, um auch Löhne zu bezahlen und über Steuern Sozialleistungen zu finanzieren. Aber wir könnten uns zumindest die Macht über unsere Entscheidungskraft zurück erobern und andere Weichen stellen. Muss es das neueste iPhone sein? Ja, solange wir uns und andere nach Statussymbolen einschätzen. Diese oberflächliche Wahrnehmung eines „erfolgreichen Lebens“ ist ja weit verbreitet. Dennoch: Gesellschaftlich vergöttert werden die, die ganz oben stehen und so viel Macht haben, sogar ohne Markenkleidung und Statussymbole auskommen und dabei, manchmal sogar dafür respektiert zu werden. Aber all jene die zwischen „unten“ und „ganz oben“ stehen glauben, irgendjemandem etwas beweisen zu müssen, indem sie etwas darstellen. Selbst Karriere, Haus und Familie können zu solchen Symbolen für ein erfolgreiches Leben werden. Haben Sie „es“ denn geschafft? Leben Sie in einem fitten body, mit einem tollen Partner, haben Sie brillante oder zumindest begabte Kinder, ein herzeigbares Haus? Können Sie stolz auf Ihr Leben sein?

Holen wir uns unsere Macht zurück, indem wir beginnen, Menschen für das zu respektieren, was sie sind – nicht dafür, was sie darstellen. Das klingt vielleicht banal, dennoch geschieht es im Alltag viel zu selten. Welchen Frauen sehen wir auf der Straße nach? Jenen, die (auf dezente oder plakativere Weise) zeigen, was sie Besonderes haben. Welche Männer halten wir für großartig? Jene, die Massen an Geld verdienen und die die großen Entscheidungen fällen…

Change into success

Unser Wirtschaftssystem verspricht Sicherheit, und es funktioniert trotz aller Krisen immer noch. Dennoch können wir in erschütterten und erschütternden Zeiten wie diesen anfangen, unsere Entscheidungsfreiheit zurück zu erobern. Das ist zu aller erst einmal die Entscheidungsfreiheit darüber, wann wir uns selbst und andere für ERFOLG-REICH halten. Denn um grundlegende Dinge zu verändern, brauchen wir eine grundlegend andere „Story“ für Erfolg, also für unsere Lebensausrichtung. Und um diese, unsere, Geschichte zu verändern, beginnen wir am besten bei uns selbst. Ganz buchstäblich: Bei unserem Zustand. Lernen wir wahrzunehmen, wann wir uns wirklich erfüllt fühlen, anstatt nur zu versuchen erfolg-reich zu sein/bleiben/werden. Erkennen wir den Unterschied zwischen diesem erfüllten Gefühl und dem Zustand, etwas zu begehren (auch ein schönes Gefühl, keine Frage). Wir wissen ja, dass die Erfüllung unserer Sehnsüchte oft nicht den Zustand von Erfüllung mit sich bringt (siehe Success Story No 6 „Satisfactory“).

Wie groß wird unser Handlungsspielraum, wenn wir nicht mehr zu 100% „mitlaufen“ im wirtschaftlichen Perpetuum Mobile, dem ewigen Hamsterrad von „Sehnsucht-Befriedigung-Sehnsucht“? Statt dessen könnten wir uns fragen: Was erfüllt mich und wie kann ich diesen Zustand in mir erreichen, ohne irgendetwas zu konsumieren?

Diese Einstellung ist mutig, denn wir werden nach wie vor anderen begegnen, die die Jagd nach Geld und Macht als einzigen Weg zum Erfolg-Reich-Sein darstellen und vehement verteidigen. Sie werden alles andere kritisieren, abwerten, als „verlieren“ bezeichnen. Insofern es den Erfolg betrifft stellt das Wirtschaftssystem ein Glaubenssystem dar. Geld ist Gott, die ultimative Macht. Wollen wir das verändern, müssen wir anfangen an etwas anderes zu glauben. Jeder für sich. Und auf das Risiko hin, dass andere unsere Ansicht nicht von vorne herein teilen, weil sie sich schlichtweg diese Gedanken (noch) nicht gemacht haben oder ihr Glaubenssystem – und damit ihren Glauben an der wirtschaftlichen Weg zur Sicherheit – verteidigen. Diese unterschiedlichen Sichtweisen gilt es auszuhalten. Das verlangt Größe.

Also: Woran wollen Sie glauben? Und was bedeutet das Akzeptieren Ihrer Einstellung für Ihren Alltag, für Ihre Entscheidungen?

Sobald Sie gefunden haben, an welche Form von Erfolg Sie persönlich glauben, dann möchten Sie vielleicht auch andere davon überzeugen. Doch Besserwisser und Weltveränderer mag man nicht. Eine der effektivsten Formen, Veränderung zu bewirken, ist das konsequente Vorleben. Doch gerade als „Führungskräfte in unserem höchst eigenen Sinne“ müssen wir die Welt, in der wir leben, genauso beachten wie unsere Einstellung. Die Gratwanderung zwischen eigener und äußerer Realität beginnt…. Was glauben Sie, wer kann diesen Balanceakt aus Authentizität und Fremdbestimmung besser leben, wer führt direkter zum Erfolg: Männer oder Frauen? Nächste Woche geht es statt um dieses übliche „entweder-oder“ um ein neues Konzept, nämlich um ein „best of both sides“…

Synergetic Leadership – Success Story No 12: Samstag, 23.05.2015, 10.00

BeMeUp – Der Erfolgsblog. Jeden Samstag um 10.00. auf www.bemeup.today

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THE QUEST FOR SUCCESS

Success Story No1 – Intro: Was ist eigentlich Erfolg?

Erfolg in Zeiten wie diesen

„Stress is the base for success“ hieß es bei TED Vienna letzten November. Sehen Sie das auch so? In meinem Berufsleben sehe ich viele gestresste Menschen, ja gestresste Unternehmen. Teils jahrelang. Und ja, die meisten verdienen gut dabei. Aber führen sie deshalb ein erfolgreiches Leben? Etwas in mir weigert sich, neuronale Anregung und Arbeitsflow mit dem Begriff „Stress“ gleichzusetzen. Es sind genau diese Zustände, nämlich das wache, begierige Interesse und völlige „Reinkippen“ in eine spannende Tätigkeit, die zumindest für mich einen Tag erst richtig erfolgreich machen.

„Erfolg bezeichnet das Erreichen selbstgesetzter Ziele“ lautet eine gängige Erfolgsdefinition. Aber entspricht sie der gelebten Wahrheit? Sieht die Erfolgs-Praxis nicht anders aus? Wird mit „Erfolg“ nicht vielmehr das Erreichen von Zielen, die andere für erstrebenswert erachten, bezeichnet? Was wäre denn Ruhm ohne Bewunderer? Was wäre Anerkennung ohne das Bedürfnis danach? Was wären Reichtum ohne Konsum und Schönheit ohne Neider?

Ist ein wirklich selbstbestimmt erfolgreiches Leben nicht eines, in dem einem nichts mehr fehlt? Ein Leben ohne Leidensdruck? Ein Leben in zufriedener Ausgeglichenheit? Gezeichnet von Gefühlen des Ankommens in der eigenen Mitte, geprüft durch den nachhaltigen Zustand heiterer Gelassenheit? Herausgefordert durch widrigste Umstände innen und außen und doch stets früher oder später in ein tiefes Lächeln mündend?

Nein, klingt langweilig. Die Sache mit dem Loslassen von äußeren Zielen klingt doch etwas nach notgedrungener Altersweisheit oder weltfremden Meditierenden. Geld, Macht, Geschwindigkeit – das zählt. Oder Beziehung, Hochzeit, Familie – darum geht’s doch. Haus, Hund, Garten. Reisen, Genuss, Abenteuer. Oder alles zusammen.

Was uns „erfolgreich“ aussehen lässt unterscheidet sich, je nach sozialer Prägung. Bei aller Differenz, eines bleibt: Das Leben will ausgekostet, die Sinne wollen stets mehr gereizt als befriedigt werden. Schlichtweg weil das Leben sich so geiler anfühlt. Sinn? Ist anstrengend, gestehen die einen. Wird angesichts der unvermeidlichen Veränderlichkeit allen Wissens überbewertet, denken die zweiten. Macht keinen Spaß, denken die anderen. Ein sinnvolles Leben zu führen, ohne dabei sichtbar im Außen Erfolg zu haben, ist scheinbar in unserer Gesellschaft nicht viel wert. Die alternativen Spinner, die Selbstversorger oder Künstler, Bio-Freaks oder Sportfanatiker, die haben doch nicht wirklich Spaß im Leben, oder? Und die meint dieser Blog auch nicht. Ich wende mich an Menschen wie ich sie aus meinem beruflichen Umfeld kenne: wirtschaftlich sattelfest, eigenständig denkend, keine Heilslehre suchend und vom Lebensstil wohl eher als „normal“ zu bezeichnen. Und von ihnen kenne ich diese Frage, die sie aber nur selten klar und deutlich aussprechen, nur zu gut: Was ist Erfolg, wenn er einem nicht von anderen attestiert wird?

 Was ist Erfolg?

Dass „Erfolg“ nicht unbedingt etwas mit „Leistung“ zu tun hat, wissen wir seit der tragi-komischen Frage eines österreichischen Lobbyisten „Was war mei Leistung?“. Die Antwort darauf ist nicht wirklich wichtig, solange keiner nachfragt. Sie braucht nur halbwegs glaubhaft die Wanderschaft viel zu vieler Euros rechtfertigen und in den Algorithmen der Steuer keine Aufmerksam erregen. Das ist in der Wirtschaft und wohl auch der Politik scheinbar durchaus üblich. Aufträge, Positionen, Geld. Wer hat, der kann, nimmt und verteilt – und scheinbar fühlt sich niemand schlecht dabei. Und wenn doch, dann geben es die wenigsten zu (siehe österreichische Minister, EU-Abgeordnete, Banker oder auch deutsche Fußballmanager, die unschuldig, unwissend, „patschert“ oder ein Opfer zu sein vorgeben).

Das zu Verführerische liegt vielleicht daran, dass Erfolg, wie er im Allgemeinen verstanden wird, praktischer Weise sehr konkret sichtbar und messbar ist. Die Faktoren für klassischen Erfolg sind allein stehend oder kombiniert ja wenig überraschend:

  • präsentabler Besitz (Klunker oder Flunker, Bling Bling oder Understatement, je nach Belieben)
  • Entscheidungsbefugnis über andere, Geldflüsse, Prozesse etc. (vulgo „Macht“)
  • finanzielle Beweglichkeit (Banken wollen Ihnen Geld leihen, andere wollen Sie für was auch immer nur zu gern bezahlen)
  • überragende Ausnahmeleistungen (Sport, Wissenschaft, Verkaufszahlen: Sie stehen in den Rankings jedenfalls ganz oben)
  • attestierte Meinungsführerschaft (die Medien bezeichnen Sie als Experten, andere Experten wollen, dass Sie die Vorworte zu ihren Werken schreiben)
  • zertifizierter Expertenstatus (Titel, Positionen, Ehrungen, Medaillen)
  • mediale Präsenz (man kennt sie aus Film, Funk und Fernsehen – und wer liest auch aus den Printmedien. Oder anders: aus dem Netz)
  • körperliche Attraktivität (Six Pack, schelmisches Lächeln, tolle Anzüge. Oder zeitlose, durchtrainierte Schönheit, richtungsweisend oder stilvollst gekleidet)

Als erfolgreich gilt, wer obiges vorzuweisen hat und damit Wirkung erzielt und Einfluss nimmt. Dass Erfolg oder Geld nicht glücklich machen sagt der Volksmund. Der isst ja bekanntlich nicht mit dem goldenen Löffel. Die verlockende Karotte des sozialen Aufstiegs bzw. die Angst vor dem Abstieg hat wohl immer noch mehr Anziehungskraft als all die Schätze, die Mann und Frau so im eigenen Inneren heben könnten, die sich aber ach so schlecht vermarkten lassen. Außer man schreibt Bücher oder Blogs. Scherz beiseite. Entertainment rules, so viel steht fest.

Wie kann man unter solch glitzernd-blendenden Umständen von den anders Erfolgreichen erfahren? Jene oft übersehenen „Helden des Alltags“, die durch so Subtiles wie einzelne Blicke, unbeobachtete Taten oder überraschendes Denken elementare Weichen im Leben anderer stellen. Sind es nicht sie, die uns immer wieder, ganz still und heimlich Stück für Stück verändern? Langweilig, ich weiß.

 

BeMeUp!

Der Erfolgsblog ist all jenen gewidmet, die es leid sind, fremden Idealen hinterherzujagen. All jenen, die bereit sind, Erfolg auch woanders zu suchen, als in Geld, Macht und Ruhm. Was nicht heißt, dass Sie nicht zu Geld, Macht und Ruhm gelangen können! Es sind eben jene „anderen“ Wege, die ich Ihnen vorstellen möchte. Wo die denn zu finden sein sollen, fragen Sie sich vielleicht? In Ihnen, sage ich. Und das fern ab davon, langweilig zu sein. BeMeUp heißt dieser Blog nicht umsonst: Jeder von uns hat es in der Hand sein/ihr Held zu sein. Der Maßstab für Erfolg liegt im Auge des Betrachters, und der Betrachter Ihres Lebens sind zuallererst Sie selbst – nicht Ihr Umfeld.

Doch auch in uns sitzt ein scharfer Richter. Eine innere Stimme, die uns mahnt, beurteilt und bewertet, indem sie uns mit dem Blickpunkt der anderen, der Gesellschaft, der Öffentlichkeit, der Eltern vergleicht. Diese Instanz zu entmachten ist der erste Schritt in ein freies, selbstbestimmtes Leben. In ein Leben, das nach eigenen Maßstäben erfolgreich ist. Der Versuch, sich selbst – und seien es nur 5 Minuten am Tag – völlig wertfrei zu betrachten, ist ein spürbar lohnenswerter Start.

Hier am Beginn der Reise zu Ihrem maßgeschneiderten Erfolg stelle ich Ihnen nur die eine Frage: Ist es überhaupt möglich, dass Sie sich selbst vorübergehend nicht bewerten? Damit meine ich:  Ihren Körper nicht verurteilen, Ihre Leistung nicht schmälern oder aufzublasen, sich nicht größer oder kleiner als andere (und seien es nur „vorgestellte“ Figuren wie Superhelden oder verstorbene Eltern) machen.  Durch den Verzicht auf den Akt des Vergleichens wird eine immense Energie freigesetzt. Diese können wir hervorragend dazu nutzen, unser Leben in einem höchstpersönlichen Sinn (noch) erfolgreicher zu gestalten.

 

27 Secret Success Stories

BeMeUp Der Erfolgsblog, verspricht unübliche Wege zum Erfolg. Er erzählt von üblichen Herausforderungen, vom Stress, von Druck, von Geschwindigkeit, Machtmissbrauch, eben den „üblichen Verdächtigen“ im Spiel der Erwachsenen. Und er berichtet von realen aber ungewohnten Umgangsweisen mit dem alltäglichen Wahnsinn. Jede Woche samstags um 10.00 können Sie lesen, was Ihre Mitmenschen schlaflos macht, sie quält und reizt. Und Sie erfahren, wie Sie auf ungeahnte Weise dort Sinn und Sinnlichkeit erschaffen, wo andere verzweifeln…

 Lesen Sie nächste Woche mehr zum ersten Erfolgsthema LIFE LEADER SHIP: Welche Haltung begleitet eine erfolgreiche (Lebens-)Führung?

LIFE LEADER SHIP – Success Story No 2: Samstag, 14.03.2015, 10.00

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