Special Screen Script 8: PRINZ ODER FROSCH?

Verlieben ist einfach, doch was danach kommt…

…ist mitunter mehr als ernüchternd. Auf den Rausch der Sinne, auf den Höhenflug des Verliebtseins folgt nur allzu oft der tiefe Fall. Wie schön wäre es, wenn wir das vermeiden könnten! Ein Grund für das immer wieder einsetzende schale Gefühl der Enttäuschung ist die Annahme, dass wir bis in alle Ewigkeit so intensiv verliebt sind und glücklich bleiben. Gegen diese verführerische und hoffnungsgeladene Selbsttäuschung hilft, offenen Auges anzuerkennen, dass die erste Verliebtheitsphase garantiert einmal zu Ende geht. Und zwar nach durchschnittlich 6 Monaten bis etwa 1,5 Jahren. Die Hormonstürme flauen langsam ab und der Alltag kehrt statt dessen Stück für Stück ein. Jetzt lernen wir den anderen und auch uns selbst in dieser Beziehung genauer kennen, und alle Macken und Eigenarten treten vor allem in Stresssituationen deutlich hervor. Niemand kann sich auf Dauer von seiner Schokoladenseite zeigen. Doch damit kommen neue Herausforderungen auf die Beziehung zu. Um Enttäuschungen vorzubeugen, schauen Sie sich am besten so früh wie möglich die häufigsten Verursacher von späteren Schwierigkeiten an.

Achten Sie auf die 5 Beziehungskiller

  1. Der Egofaktor: Wenn Ihr Partner nur auf sich selbst schaut, auf seine Hobbies, seine Freunde, seinen Beruf etc. dann sollte Ihnen klar sein, dass Sie keine zentrale Rolle im Leben des anderen spielen und mit höchster Wahrscheinlichkeit auch nie spielen werden
  2. Die Unsicherheitsfaktor: Wenn fehlendes Commitment Ihres Partners ein ständiges Zweifeln und Grübeln erzeugt und Sie sich einfach nicht sicher sind, ob die Beziehung jemals „etwas wird“. Auch Überlebensnöte wie finanzielle und berufliche Sorgen können eine Beziehung massiv belasten
  3. Der Familienfaktor: Wenn das Miteinander zum Tauziehen wird. Wer macht hauptsächlich den Haushalt? Wer kümmert sich ständig um die Kinder? Wie sehr mischt sich die Schwiegerfamilie ein? Gibt es eine verfahrene Patchworksituation? All das kann frustrieren und zum nächsten Punkt führen:
  4. Der Unlustfaktor: Wenn das Liebesleben, die Lebenslust und das Lustige mit der Zeit unter die Räder kommen. Wenn im stressigen Alltag keine Zeit mehr für die Liebe oder für die traute Zweisamkeit bleibt
  5. Der Vertrauensfaktor: Wenn sich herausstellt, dass Treue, Gleichwertigkeit und Offenheit nicht von beiden gleich verstanden werden. Also wenn einer fremdgeht, ein Parallelleben führt, sich verstellt, den anderen nicht akzeptiert oder als gleichwertig anerkennt. All dies kann uns zutiefst enttäuschen.

Erkennen Sie die ersten Anzeichen für Beziehungskiller schon frühzeitig, so können Sie aktiv damit umgehen, gegensteuern oder Ihre Grenzen ziehen und werden nicht erst im Nachhinein ent-täuscht! Dadurch wird es (selbst im Falle vergangener negativer Erfahrungen) möglich, mit offenen Augen und offenem Herzen das Verliebtsein gleich doppelt zu genießen.

Den ORF-Beitrag zum Thema können Sie hier nachsehen: 

http://tvthek.orf.at/profile/Daheim-in-Oesterreich/13887572/Daheim-in-Oesterreich/13973770/Beziehungsweise-in-Oesterreich-mit-Nana-Walzer/14285092

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Special Screen Script 7: EIN FREUND, EIN GUTER FREUND

Was echte Freundschaft auszeichnet…

…zeigt sich oft erst mit der Zeit. Selbst gute Bekanntschaften kommen und gehen, so manche ehemalige Freundschaft verläuft sich im Sand. Andere Menschen wiederum enttäuschen uns unvermutet und mitunter gerade dann, wenn wir sie am nötigsten in unserer Nähe bräuchten. Wie hilfreich wäre es, schon bei Zeiten feststellen zu können, ob jemand das Potenzial dazu hat, ein echter Freund, eine echte Freundin zu sein?

In der Tat gibt es sie, die

7 Anzeichen für echte Freundschaft*

  1. Wohlfühlen: Mit einer guten Freundin fühlen Sie sich einfach wohl. Sie akzeptiert Sie, so wie Sie sind. Sie sieht und schätzt Ihre Stärken, sie kennt Ihre Schwächen – und mag Sie trotzdem
  2. Wahrhaftigkeit: Ein echter Freund sagt Ihnen die Wahrheit, so wie er sie sieht. Das ist manchmal nicht angenehm. Aber er tut es aus einem Wohlwollen heraus und nicht, um Ihnen wehzutun
  3. Wertschätzung: Eine gute Freundin zeigt Ihnen ihre Zuneigung. Durch Komplimente, Wohlwollen, Interesse. Sie stärkt Ihr Selbstvertrauen und bringt das Beste in Ihnen zum Vorschein
  4. Aufmerksamkeit: Ein wahrer Freund ist offen für Sie, Ihre Ideen, Probleme und Interessen. Er hört zu und fragt nach. Und merkt sich, was Ihnen wichtig ist
  5. Verbundenheit: Eine echte Freundin bleibt. Und zwar lebenslang. Auch wenn Sie einander nur selten sehen, fühlen Sie sich verbunden. Und wenn Sie sich dann vielleicht erst nach Jahren wiedersehen, so ist es, als wäre keine Zeit vergangen
  6. Mitfreude: Wahre Freunde fühlen mit. In guten wie in schlechten Zeiten. In guten freuen sie sich mit, in schlechten unterstützen sie
  7. Humor: Mit einem Freund können Sie einfach lockerlassen und auch über die schwierigen Seiten des Lebens lachen

Viele dieser Punkte stellen sich natürlich erst nach einer gewissen Zeit heraus. Zeit, die nötig ist, um beidseitiges Vertrauen aufzubauen. Nicht umsonst gewinnen viele Menschen ihre besten FreundInnen schon in der Schulzeit. Damals verbrachten sie jahrelang fast jeden Tag miteinander – gingen gemeinsam durch dick und dünn, teilten die schwierigsten und schönsten Erlebnisse, ertrugen die langweiligen und genossen die aufregenden Momente dieser intensiven Lebensphase zusammen.

Lernen wir einander erst im Erwachsenenalter kennen, so braucht es vor allem auch die „Reibungsphasen“, in denen und durch die beide einander erst so richtig gut kennen lernen können. Bleiben die FreundInnen dann trotz aller „Hitze des Gefechts“  für einander offen, dann werden ihnen ihre individuellen Grenzen, Werte und Ansichten nicht nur klar. Vielmehr werden ihnen durch die intensive Auseinandersetzung miteinander in Form von vielen Gesprächen die Eigenarten des anderen aus ihrer jeweiligen Lebensgeschichte heraus nachvollziehbar. Ähnlichkeiten und Andersartiges kann so an die Oberfläche gelangen und gesehen werden. In diesem Prozess lernen sich die FreundInnen gegenseitig aber auch selbst besser kennen. So wird eine präzise(re) gegenseitige Einschätzung möglich, auf deren Basis sich das Gefühl von Vertrautheit und Verlässlichkeit entwickeln kann. Nähe zu sich und zum anderen kann aufgebaut werden.

Zu Beginn einer Bekanntschaft achten Sie am besten darauf, dass Sie miteinander eine gute Zeit haben, dass sich beide zeigen können, wie sie sind, sowie dass Sie sich gegenseitig schätzen und echtes Interesse am Leben des anderen zeigen.

  • im Text werden „Freundin“ und „Freund“ der Lesbarkeit halber abwechselnd und jeweils synonym für das andere Geschlecht verwendet

Den ORF-Beitrag zum Thema können Sie hier nachsehen: 

http://tvthek.orf.at/profile/Daheim-in-Oesterreich/13887572/Daheim-in-Oesterreich/13972896/Beziehungsweise-in-Oesterreich/14281571

Special Screen Script 6: BEZIEHUNGSFORMEN & BEZIEHUNGSFALLEN

Warum es manchmal einfach nicht klappen will

Eine Möglichkeit, warum Menschen auf Dauer (also nach der ersten Zeit der Verliebtheit) nicht miteinander können, sind zu große Unterschiede in den Erwartungen, Vorstellungen und Bedürfnisse. Um diese auseinanderklaffenden Differenzen schnell erkennen zu können, hilft es, sich möglichst bald in der werdenden Beziehung Klarheit darüber zu verschaffen. Fragen Sie sich selbst und den anderen, welche der 3 Beziehungsformen Sie beide sich vorrangig wünschen. So können Sie erkennen, ob sich Ihre Vorstellungen decken. Stellen Sie sich dazu die folgenden Fragen:

Wollen Sie mit Ihren Partner vor Allem den Alltag meistern, wollen Sie hauptsächlich Ihre Bedürfnisse stillen oder wollen Sie sich aneinander und miteinander weiterentwickeln?

Eine Beziehung, die auf gemeinsamen Zukunftsvorstellungen und dem gemeinsamen Funktionieren in der Welt beruht, ist eine Funktionsgemeinschaft. Sie suchen dann vielleicht die Mutter/den Vater ihrer zukünftigen Kinder, wollen eine Familie aufbauen, „Haus und Hund“ oder auch nur ein gesichertes und funktionierendes tägliches Leben miteinander teilen.

Wenn Sie viel mehr die schönen Seiten des Lebens mit einem Partner teilen wollen, also etwa gemeinsam Essen, Trinken, Spaß haben, Unterhaltung, Kunst, Kultur, Reisen, Sex etc. genießen möchten, dann suchen Sie so etwas wie einen Spielgefährten fürs Leben. Dies ist eine Bedürfnisgemeinschaft, weil vorrangig gemeinsam körperliche, emotionale und geistige Bedürfnisse gestillt werden.

Wollen Sie vielleicht alles das, aber im Grunde noch viel mehr: miteinander durch Dick und Dünn gehen, das Abenteuer „Leben“ gemeinsam erleben, sich selbst dabei verändern und zugleich miteinander wachsen? Dann suchen Sie eine Entwicklungsgemeinschaft. Hier werden etwa Streit und Spannung zum aneinander Lernen genutzt. Das braucht viel Reflexion und den Willen zur Auseinandersetzung. Manchen Menschen ist aber genau das, dieses gemeinsame Auseinandersetzen mit dem Beziehungsleben, das „Darüber-Reden“ und auch das eigene Selbstreflektieren ein Gräuel…

Hier nochmals die 3 Beziehungsformen im Überblick:

  1. Eine Funktionsgemeinschaft (Alltag teilen)
  2. Eine Bedürfnisgemeinschaft (Bedürfnissen stillen)
  3. Eine Entwicklungsgemeinschaft (sich selbst und miteinander weiterentwickeln)

Stellen Sie fest, welche Form von Beziehung Sie selbst vorranging wollen bzw. in welchem Mischungsverhältnis der drei Formen eine Beziehung für Sie so gut passt, damit sie diese als erfüllend empfinden. Dann können Sie leicht und rechtzeitig verstehen, warum ein anderer nicht, noch nicht – oder vielleicht auch nicht mehr – zu Ihnen passt.

 

Special Screen Script 3: WAHRE LIEBE?

Woran man den Partner fürs Leben erkennen kann 

Ob Sie Ihre Wonderwoman oder Ihren Superman gefunden haben zeigen Ihnen die folgenden sieben klar erkennbare Signale!

DIE 7 V – KENNZEICHEN DER GROßEN LIEBE
1. Verbundenheit: erkennbar etwa im gegenseitigen direkten, offenen und tiefen Augenkontakt – bei dem keiner von beiden etwas anderes will, als einander in Verbundenheit zu spüren
2. Verstehen: wissen, wer man selbst ist und was man will – wissen, wer der andere ist und was er/sie will – Unterschiede und Gemeinsamkeiten wahrnehmen, zulassen und annehmen
3. Vertrauen: den Entscheidungen des anderen vertrauen, darauf vertrauen, dass ihr einander nur Gutes wollt und selbst im Konfliktfall einen Weg findet
4. Verlangen: Körperliche Anziehung, die auf Gegenseitigkeit beruht, ein beidseitig erfüllendes Liebesleben
5. Verantwortung: beide Seiten sind willens und im Stande, für die eigenen Gefühle, die eigenen Bedürfnisse, das eigene Leben und für das Wohl der gemeinsamen Zukunft Sorge zu tragen
6. Vorstellungen: Ähnliche Werte und Prioritäten, Interessen und Einstellungen sowie Vorstellungen vom Alltag und der gemeinsamen Zukunft sichern, dass auch in schwierigen Zeiten am selben Strang gezogen werden kann
7. Nicht Verstellen: So sein, wie man ist und einander gegenseitig klar sehen und akzeptieren. Wer dem anderen helfen will sich zu verändern, der kann Vorschläge machen und unterstützen – aber er sollte keine Bedingungen stellen. Wer den anderen nicht nehmen kann, wie er ist, also mit seinen Schwächen und Macken, der erweist sich selbst als nicht der/die Richtige für den anderen…

Einen wichtigen Punkt gilt es dabei zu beachten: Viele Menschen haben sich mit der Zeit an das Suchen und Finden, an das Kosten und Probieren im Beziehungsleben gewöhnt. Sie sind gar nicht bereit, ihre (Beziehungs-)Reise aufzugeben und endgültig bei einem Partner anzukommen. Damit stellt sich die vielleicht wichtigsten Frage von allen: Sind Sie selbst denn überhaupt bereit der oder die „Eine“ für Ihr Gegenüber zu sein?

Und trotz aller guter Vorzeichen können sich Menschen und Umstände mit der Zeit auch verändern, sodass eine Neuausrichtung innerhalb unserer selbst, im Umgang miteinander oder in Bezug auf unser Verhältnis zur Umwelt (denken wir da etwa an die Arbeitswelt und Familienverbände) notwendig wird. Erst an diesen Bruchstellen des eigenen Lebensweges und der partnerschaftlichen Lebensgeschichte beweist sich, ob eine Beziehung halten kann, was zunächst unter besten Vorzeichen begonnen hat …

Den ORF-Beitrag zum Thema können Sie hier nachsehenhttp://tvthek.orf.at/profile/Daheim-in-Oesterreich/13887572/Daheim-in-Oesterreich/13968373/Beziehungsweise-mit-Kommunikationstrainerin-Nana-Walzer/14258097

SUPER SIMPLE SOLUTION No 26 – BeziehungsWeiser

In der Beziehungsfalle

Es gibt viele Anzeichen dafür, dass eine Beziehung einfach nicht klappen will. Ständige Missverständnisse, unangenehme Unverbindlichkeit, lästiges Misstrauen oder berechenbare Unzuverlässigkeit sind nur einige davon. Auch am Menschen selbst kann man die fehlende Begeisterung für eine Beziehung leicht erkennen: Auf der geistigen Ebene gibt es dann kaum Fragen, kaum Austausch, kaum Interesse für den anderen. Auf der Gefühlsebene zeigt sich eine gewisse Kälte, eine dauerhafte Distanz, jeder bleibt in seinem geschützten Eigenraum. Die Partner freuen sich nicht von Herzen darauf, einander zu sehen. Es wird nicht über die eigenen Gefühle gesprochen und es werden kaum gefühlvolle Zeichen gesetzt oder zweisame, romantische Aktivitäten geplant. Auch im Körperlichen gibt es dann wenig einfühlsame Begegnungen, selten liebevollen Körperkontakt, kaum ein echtes Lächeln oder tiefe Augen-Blicke.

Die Grundfrage: Was will ich eigentlich?

Eine Möglichkeit, warum Menschen einfach nicht langfristig miteinander können, sind ihre unterschiedlichen Erwartungen. Die einen suchen vielleicht die/den Mutter/Vater ihrer Kinder, wollen eine Familie aufbauen, quasi das „ganze Paket“, bis zum gemeinsamen „Haus und Hund“. In diesem Fall müssen die Vorstellungen beider über die gemeinsame Zukunft zusammenpassen. Tun sie dies nicht, dann „funkt“ es einfach nicht langfristig. Da können sich zwei Menschen noch so gut verstehen. Eine solche Beziehung, die auf gemeinsamen Zukunftsvorstellungen und dem gemeinsamen Funktionieren in der Welt beruht, nenne ich Funktionsbeziehung.

Andere wollen eher die schönen Seiten des Lebens mit einem Partner teilen: Essen, Trinken, Sex, Spaß, Unterhaltung, Kunst und Kultur, Reisen etc. Sie suchen dann so etwas wie einen Spielgefährten fürs Leben. Ich nenne diese Form der Beziehung eine Bedürfnisgemeinschaft, weil gemeinsam die eigenen Bedürfnisse gestillt werden.

Und Dritte wollen vielleicht alles das – und mehr: Sie wollen miteinander durch Dick und Dünn, wollen sich selbst verändern und miteinander wachsen können. Diese Menschen möchten eine Entwicklungsgemeinschaft. Hier werden etwa Streit und Spannung zum aneinander Lernen genutzt. Solche Partner machen mit einander einen Prozess durch und werden durch die Erfahrungen letztlich reifer. Auch das Gefühl der Verbundenheit steigt, während sich jeder einzelne mit den anstehenden Themen auseinandersetzt und die Verantwortung für seine Handlungen und Gefühle übernimmt.

Manch anderen ist aber genau das, dieses „Darüber-Reden“ oder das Selbstreflektieren ein Gräuel. Manche wollen keine Familie gründen, ja nicht einmal zusammen wohnen. Dritten ist das „nur Spaß miteinander haben“ einfach „zu wenig“.

Wissen wir, welche Form von Beziehung wir selbst wollen, so können wir besser erkennen, warum ein anderer nicht zu uns passt. Oft suchen wir in einem Partner auch einen „alten“ Typus Mann oder Frau zu finden, einen, den wir unseren Eltern gewünscht hätten oder der gar ähnlich wie ein Elternteil ist. Wenn uns die unterschiedlichen Erwartungen an eine Beziehung bewusst werden und wir uns von alten, nicht mehr passenden Vorstellungen lösen können, fangen wir an, für andere Menschen offener zu werden, die eher unserem Innersten entsprechen. Voraussetzung dafür ist auch, dass wir in Anwesenheit des anderen zu 100% wir selbst sein können – und es auch sind.

Ist es der/die Richtige? Ein Tipp für alle Fälle

Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob es mit Ihrem aktuellen Partner „nicht doch noch etwas wird“, so suchen Sie am besten zunächst nach Gemeinsamkeiten in ihren Vorstellungen und Bedürfnissen (siehe die drei Gemeinschaftsformen oben: will der andere eine Funktions-, Bedürfnis- oder Entwicklungsgemeinschaft – und was wollen Sie?). Sind gemeinsame Ziele nur marginal vorhanden, dürfte es auf Dauer schwierig miteinander werden. Finden Sie jedoch eine gewisse Basis an ähnlichen Werten und Wünschen, dann sehen Sie sich genau an, welche prinzipiellen Unterschiede in ihren Vorstellungen vorhanden sind. Nicht, um sie zu ändern, sondern um sie zu nutzen. Beispielsweise, indem Sie vorhandene Differenzen als wiederkehrenden Grund für Spannungen und Aufregungen anerkennen. Auch Reibungswärme lässt sich nutzen, am einfachsten ist sie durch körperliche Nähe abzubauen. Aber auch die Erweiterung des eigenen Horizonts durch geistigen Austausch bietet sich an, wobei nicht das Recht-haben, sondern das Verstehen im Mittelpunkt stehen sollte. Respektieren Sie die Vorlieben des anderen auch in Bezug auf seine Nähe- und Distanzbedürfnisse (etwa wenn der andere „seine Ruhe“ möchte und Sie seine Nähe suchen). Wenn Sie all das getan haben, fragen Sie sich: Will ich ganz ich selbst sein in dieser Beziehung, will ich mich öffnen und zeigen, was in mir vorgeht?

Sehen Sie, ob dieses auf-den-anderen-Eingehen Sie einander vertrauter macht und sich die Beziehung vertieft – oder ob Ihr Gefühl und Ihr Körper Ihnen signalisieren, von der Beziehung Abstand zu nehmen, weil Ihre Vorstellungen, Bedürfnisse oder Entwicklungswünsche zu kurz kommen…

Kleine Werbeeinschaltung

Sind Sie bereit für eine gelingende Beziehung und spannend-entspannende Begegnungen?

Wünschen Sie Menschen in Ihrem Umfeld ein besseres Miteinander, eine wunder-volle Partnerschaft?

Dann wird es Zeit für eine Super Simple Solution!

Nana Walzer: „Die Kunst der Begegnung“. ISBN 978-3-99100-171-3. Erhältlich auch als Hörbuch. Versandkostenfrei lieferbar auf http://www.kuppitsch.at/list?quick=nana+walzer