SUPER SIMPLE SOLUTION No 15 – Der Schlüssel FÜR unsere Zukunft

Sage mir wofür du stehst – und ich sage dir, wer du bist

Dagegen sein kann jeder. Wofür einstehen schon viel weniger. Ins „dagegen“ können Ängste und Vorurteile eingepackt werden. Ins „dafür“ schon weniger. Um effektiv FÜR etwas zu sein, braucht es eine andere Art der Überzeugung, eine Art positive Grundstimmung. Hoffnung, Wünsche, Ideale – sie alle kommen im FÜR zum Ausdruck. Und hier gilt es, ganz genau hinzuschauen: WOFÜR jemand steht gibt Auskunft darüber, ob dieser jemand nur FÜR sich und „seinesgleichen“ oder für alle Menschen und eine gemeinsame Zukunft eintreten möchte.

Hier, genau hier, trennt sich die Spreu vom Weizen.

Will ICH mehr Vorteile, mehr Geld, mehr Sicherheit, mehr Gefühl der Kontrolle?

Oder will ich darauf vertrauen, dass WIR mehr Wohlstand, mehr Sicherheit, mehr Gefühl der Mitbestimmung FÜR ALLE wollen und erreichen können?

Und hier ist er schon, der Knackpunkt: das Ver-TRAUEN. Das ist erschüttert. In das EU-Europa, in die Politik, in die Sicherheit, in das Gefühl, heutzutage und in Zukunft ein selbstbestimmt erfolg-reiches Leben führen zu können. Wo ist bloß die Hoffnung hin? Sie wird niedergemetzelt von den Gegnern. Und die Gegner handelt aus Gewohnheit gegen etwas oder jemand, sie tun dies auf Basis ihrer Erfahrung. Es lohnt sich, hier etwas genauer hinzusehen:

Wo kommt Ver-TRAUEN her?

Aus guten Erfahrungen. In der Kindheit, in der Beziehung, in der Arbeitswelt. Gute Eindrücke stärken den Mut, sich FÜR etwas, das so noch nicht vorhanden ist, einzusetzen. DAGEGEN zu sein, wird von schlechten Eindrücken, schlechten Erfahrungen, schlechten Ahnungen genährt. DaGEGENsein schafft GEGNER, braucht Feindbilder, die es zu bekämpfen gilt. Und wird genährt von der „halb leer“-Perspektive, weil eben etwas noch nicht so ist, wie es sein sollte, könnte, müsste.

Da FÜR zu sein braucht PARTNER, braucht Kooperation, braucht gemeinsame Ziele.

Aber FÜR etwas zu sein, indem man GEGEN alle(s) andere(n) ist, schränkt die Möglichkeiten – und die Resultate – gewaltig ein.

Warum ist es so schwer, FÜR etwas zu sein, das uns ALLEN GUT tut?

Die Antwort liegt in der Ver-ANTWORTung. Wollen wir ein besseres Miteinander, ein besseres Leben für uns alle, so gilt es ANTWORTEN auf die drängenden Fragen zu suchen, zu finden – und umzusetzen. Diesen Schlüssel zur Zukunft sehen und drehen zu können verlangt analytisches Denken, Einfühlungsvermögen, Kommunikationsfähigkeit und Tatkraft.

Warum ist es so leicht, GEGEN etwas zu sein, was ANDEREN gut tun könnte?

Die Antwort liegt in der EIN-Fach-heit. Eine Antwort reicht, um gegen die Komplexität der Welt einzutreten: NEIN!

Ein NEIN sagt lautstark: Ich will mich nicht damit auseinandersetzen, es reicht mir, ich kann nicht mehr, ich bin überfordert, ich verstehe die Welt nicht (mehr).

Unsere Welt im globalen Zusammenspiel ist unüberschaubar und unkontrollierbar. Das ist das PROBLEM. PRO Blem. Ich bin an dieser Stelle für folgende Interpretation: Ein PROblem haben, heisst, Für ein Blem zu sein. Ein „Blem“ ist in diesem Zusammenhang alles, was mich stört, irritiert, unangenehme Gefühle verursacht, mir Angst macht. Ein PRO-Blem in diesem Sinne zu haben bedeutet: Ich nehme mich dieses Blems selbst und PROaktiv an. Ich übernehme die Ver-ANTWORTung daFÜR, für das jeweilige Blem, und suche aktiv nach Lösungen, die UNS ALLEN etwas bringen. Das kann doch nicht so schwer sein! Noch dazu, da es ja noch andere geben muss, JA mit SICHERHEIT gibt, die ebenfalls an diesen PRO-Blemen arbeiten. Damit wir alle am Ende, das immer auch ein Anfang ist, besser (zusammen)leben können.

Das PRO-Blem der Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit

Wo Privilegien sind und waren und ein Ausgleich in naher Zukunft angestrebt wird, da herrscht die Angst vor dem Verlust. Aber worauf haben wir denn überhaupt – jeder einzelne von uns – einen Anspruch?

Gilt etwa das „Gesetz der Reziprozität“ in unserer Gesellschaft? Also „wer etwas leistet“ bekommt auch etwas? Oder gilt das Prinzip der Solidarität? Also „wer existiert“ hat ein Recht darauf, menschenwürdig zu leben?

Das bringt uns zu einer entscheidenden Grundsatzfrage: Was ist überhaupt eine anerkennenswerte Leistung?

In meinen Augen liegt Leistung nicht darin, sein Leben sinnloser Tätigkeit zu verschreiben und sich dafür bezahlen zu lassen. Wahre Leistung zu erbringen bedarf des Mutes FÜR etwas einzustehen, das einen Unterschied FÜR Jetzt und die Zukunft macht. Etwas echt zu leisten bedeutet, etwas zu tun, was letztendlich ALLEN etwas bringt. Und was bringt ALLEN etwas? Alles, was uns alle in Richtung von mehr Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit führt. Solche Leistungen fördern das MIT-EIN-ANDER.

Daher gilt für mich alles, was zu mehr körperlicher, emotionaler und geistiger Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit führt, als (be)lohnenswerte Leistung.

Auf dem Weg zu mehr MIT-Ein-ANDER beGEGNET uns wieder die Ver-ANTWORTung. Wer also tatsächlich Antworten liefert, die zu mehr Miteinander führen, der leistet. Dabei geht es nicht nur um Worte und Taten, auch Einstellungen und Haltungen können höchst effektiv sein, da sie ein ganzes Umfeld zu verändern vermögen. Dafür braucht man nicht reich und mächtig zu sein, es reicht, ein Mensch mit offener Einstellung und dem Mut zur gemeinsamen Zukunft zu sein und diese Haltung zu leben.

Es geht auch nicht darum, welchem Beruf jemand nachgeht. Emotionale Gerechtigkeit beispielsweise  kann man an der Tankstelle genauso vorleben, wie man FÜR geistige Freiheit in der Schule – ja, auch als Lehrer – eintreten kann. Wer als Mensch existiert und die Co-Existenz anderen Menschen ermöglicht oder erleichtert, sowie das MIT-EIN-ANDER stärkt, der hat meiner Meinung nach auch einen Anspruch. Wer auf Kosten anderer lebt, der soll auch dafür zahlen. So einfach ist das. Oder? Nein, natürlich nicht. Denn wer kann schon beurteilen, ob jemand etwas leistet, das ALLEN zu Gute kommt…

Was hat uns die EU jemals Gutes gebracht?

Wer kann schon beurteilen, ob die EU uns ALLEN etwas gebracht hat? Scheinbar ist unser Geld immer weniger wert, die Arbeitsplätze werden weniger und instabiler, etwas sparen geht schon lang nicht mehr. Wir, also die EU-Staaten, leben alle auf Schulden. Außer „Die Reichen“. Dort sammelt sich offenbar das Geld. Aber sind „Die Reichen“ die EU?

Oder 180 Grad in die andere Richtung gefragt: Nimmt uns „Die EU“ etwas weg, etwa indem sie FÜR Menschenrechte eintritt? Was sind die Konsequenzen, weltweite Konsequenzen wohlgemerkt, davon, wenn jemand wie die EU eine solche Haltung nicht nur theoretisch, sondern praktisch, weil strukturell verankert, vorlebt?

„Die EU“ hat uns beispielsweise einen größeren gemeinsamen Lebensraum eröffnet, indem sie etwa Mobilität auf vielen Ebenen gefördert hat. Sie hat uns damit mehr Freiheit gebracht: die Freiheit zu Reisen, zu Arbeiten, zu Wohnen. Aber reicht uns das? Nein.

Wir sind (gegen) Europa!

Wer tut all dies, wer gibt die Antworten, die zu mehr Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit führen? Antworten, die im selben Atemzug so viele Menschen verstören. Wer ist DIE EU? „Die EU“ ist ein Projekt. Wessen Projekt ist die zweite entscheidende Frage.

DIE EU sind zum einen Menschen, die zugunsten ALLER und nicht nur im Sinne der Nationalstaaten denken und handeln. Aber warum treten sie FÜR dieses Anliegen nicht noch wesentlich offener und direkter ein? Wo ist die strahlende PRO-europäische Leitfigur, die voller Überzeugung für ein sinnvolles Miteinander steht? Vielleicht gibt es sie, aber sie treten nicht lautstark auf, weil viele von ihnen das Gefühl haben, zwar FÜR ALLE zu handeln, dafür aber nicht von ALLEN, sprich in diesem Sinne: von den EU-Bürgern geschätzt zu werden. Sie wollen den Bürgern ihrer (National)Staaten gefallen. Müssen es vielleicht, um im politischen System überleben zu können.

Und es gibt „die anderen“, die Lobbyisten und all jene, die zuallererst die eigenen oder die Interessen von Konzernen etc. vertreten. DIE wollen Geld machen, Geld, das höchstwahrscheinlich NICHT ALLEN zu Gute kommen soll. DIE SIND ABER NICHT DIE EU! WIR SIND EUROPA! Oder?

Sagen wir JA zueinander und geben wir dem NEIN eine klare Absage.

Setzen wir uns ein – nicht ab!

Denn ohne uns geht’s nicht.

Nur MIT uns geht was weiter.

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